Dieses Buch ist als Hommage an den weltberühmten Dichter gerichtet, wo die Verleihung des Nobelpreises ebenso Erwähnung findet wie seinen Einstieg in die Politik, wo er unter Allendes Regierungszeit als Konsul in Europa tätig war. Die fiktive Freundschaft zu Mario reißt nie ab, lässt sie so doch die Nähe zum chilenischen Volk erkennen, die Neruda angestrebt hat.
Fasziniert an diesem Buch hat mich die Sprache Skármetas, eine Schatulle voller Satzperlen. Ich frage mich, ob und inwieweit er von Nerudas Gedichten abgeschrieben hat um so gelungen jene aufkeimende Liebe zu beschreiben. Die politischen Streifzüge werden von einem nüchternden Ton übernommen, der Neruda bis zu den Füßen seines Grabes begleiten wird.
Der Buchdeckel spricht von einem Roman über Freundschaft und Liebe, über Poesie und Leidenschaft, über Freiheit und Politik.



