Ich war wirklich überrascht, wie herrlich witzig ein absolut unappetitlicher Krimi sein kann. Douglas Lindsays Stil gefällt mir außerordentlich gut. Der Protagonist Barney Thomson ist ziemlich unsympathisch und trotzdem habe ich gehofft, dass er der Polizei ein Schnäppchen schlagen und entkommen kann, weil er ja tatsächlich ein Mörder wider Willen ist, was ihm natürlich kein Mensch jemals glauben würde.
Eigentlich ist die ganze Geschichte (nämlich die Reaktionen von Thomsons Mitmenschen) absolut unrealistisch, aber das macht den Roman noch skurriler und zu etwas Besonderem.
Damit hätte ich das erste meiner Wettbewerbsbücher geschafft, und ich finde es schön, dass direkt noch ein Lindsay auf der Liste steht!


