Mercier erschafft hier ein detailliertes Psychogramm, dass stellenweise an Dostojewskis "Schuld und Sühne" erinnert. Brilliant beschrieben die Hoffnungslosigkeit, die treibende Angst aufzufliegen, die ihn am Rand des Selbstmordes treiben. Allerdings braucht es einige Zeit, bevor der Roman an Fahrt gewinnt, Merciers Präzision lässt das Buch langatmig wirken, Wiederholungen stellen sich ein. Teil eins ist als Vorbereitung zu verstehen, Teil zwei als Ausführung, der wesentlich rasanter erzählt wird. Ein Krimi der Extraklasse.






