Die Thematik ist nicht neu, man trifft auf typische Roth-Figuren. Im Mittelpunkt steht ein scheiternder, „ausgedienter“ Künstler, von sämtlichen Altersleiden gezeichnet, einsam, selbstherrlich, nicht wahrnehmen wollend, dass der Lebensabend erreicht ist, jedoch ausgestattet mit fast ausufernden sexuellen Phantasien.
Es ist zwar immer wieder ein Genuss, Philip Roths routinierten, kompakten, teils ironischen, teils berührenden Schreibstil zu lesen, doch ich habe vielleicht schon zu viele dieser Roth-Bücher gelesen, für mich gab es nichts Neues zu entdecken. Ein Buch, das mit seinen gut 130 Seiten schnell gelesen ist, aber auch genauso schnell wieder in Vergessenheit gerät. Für Roth-Kenner ein weiteres Stück in der Sammlung, für Roth-Neueinsteiger nicht empfehlenswert.



