Ein rasanter Roman, geschwind wie die Metro (höhö... ein Brüller) dialoglastig und reich an Handlung, wobei alles in Frage gestellt werden muss, da nichts gewiss ist. Sollte ein Fakt auftauchen, wird er im nächsten Satz schon wieder dementiert. Der Roman ist ein Spiel mit der Sprache, das eigenltiche Steckenpferd des Autors (den ich unbedingt mal im Original lesen muss). So wechselt er von der ordinären Gossensprache hin zum wissenschaftlich distinguierten Auswuchs an Fremdwortgeschwüren.
Weil die Sprache im Vordergrund steht, halte ich eine deutsche Übersetzung für absurd, da die eigentliche Geschichte zwar unterhält, aber nur als Mittel zum Zweck herhalten muss, nämlich der Sprache ein Gehege zu verschaffen, sich die Beine zu vertreten.
Es erinnert an Filme von Dany Boon, die von der Sprache, von Dialogen und Dialekten leben und nicht übersetzbar sind, ohne einzubüßen.


